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Mit dem SUP auf dem Rhein: Fahrtechnik, Wissen und das richtige Board

Mit dem SUP auf dem Rhein: Fahrtechnik, Wissen und das richtige Board
Als C-Trainer und erfahrener Paddler weiß Stefan Lander, wie das Paddeln auf dem industriellen Rhein auf dem SUP-Board gelingt: Fahrtechnik, Wissen um Gefahren und zuverlässige Boards, die sich in jeder Situation präzise steuern lassen. Eine Tour auf dem industriellen Rhein nahe der Grenze zu Holland mit verschiedenen Touring Hardboards von Lite Venture®: Im Rennen sind der Lite Venture Cruzer 14‘ x 27‘5“ und mit 12‘6“ x 30“, das Crossover-Board X-Ride und das 14‘ x 25‘5“ Black Carbon.

 

Auf dem SUP flussabwärts zwischen Kühltürmen, Schornsteinen und Frachtschiffen

„Mein Revier ist der Rhein. Und zwar zwischen Krefeld und Xanten, mitten im Ruhrpott, wo der Rhein sich kurvenreich durch die Skyline der Industrie und Kraftwerke schlängelt. Hier ist Rhenus eine Schifffahrtsstraße, dicht getaktet durch Frachtschiffe. Duisburg beheimatet den größten Binnenhafen Europas: Dort endet die neue Seidenstraße und Frachtschiffe entladen ihr Gut, das seine Reise auf der Straße fortsetzt. Sogenannte Schubverbände liefern Erze, Kies, Erde und Kohle für die anliegende Industrie. Präsent ist diese vom Wasser aus auch durch Sicht auf die Schornsteine, die den Weg säumen. Ab Duisburg flussabwärts kommt langsam ein Wechsel: Bäume lösen die Schornsteine ab, es wird grün, Vieh weidet auf Grünflächen und sogar kleine Abschnitte mit Sandstrand laden zum Verweilen ein.“

 

Die vier Freunde auf dem Rhein, im Hintergrund die Schornsteine der industriellen Umgebung

Der Rhein birgt durch die starke Frequentierung und Nutzung also Gefahren, bietet geübten PaddlerInnen aber auch ein sehr reizvolles und einzigartiges Paddel-Erlebnis. Ich bin hier oft unterwegs – mal mit gleichgesinnten Freunden aus dem Verein oder auch im Rahmen von Sicherheitstrainings und geführten Touren, die ich hier anbiete. In solch einem Rahmen entstand auch die hier vorgestellte Tour: Paddeln mit Freunden, die mich gerne begleitet haben um mir ihr Feedback zu den Neuzugängen in meinem Testcenter zu geben – zwei sehr gegensätzliche Hardboards von Lite Venture, die beide auf ihre Weise für eine Tour auf dem Rhein ideal geeignet sein könnten: Das X-Ride und das Black Edition Carbon Hardboard. Dazu später mehr.

 

Hochwasser auf dem Rhein

Der vereinbarte Tour-Termin ist nach einer längeren Regenperiode und der Rhein führt mit knapp fünf Metern immernoch ordentlich Hochwasser, aber mit Erfahrung und entsprechender Vorsicht sollte es zu machen sein. Wir entscheiden uns für die Strecke vom Beeckerwerther Kanu Verein im Norden Duisburgs nach Ossenberg am linken Rheinufer. Es erwarten uns auf der Strecke Duisburger Schwerindustrie mit Kohleöfen, Kraftwerken und auch an einem Sonntag viel Berufsschifffahrt. Rheinabwärts wird es am Niederrhein landschaftlich sehr offen und grün. Wir freuen uns auf die abwechslungsreiche Tour und die Pause am Sandstrand. Das Wetter meint es gut, es wird sonnig und warm, nur der Wind wird uns ein wenig Sportlichkeit abverlangen...

Bei bestem Wetter geht es also endlich auf den Rhein. Bevor wir uns in den Hauptstrom begeben warten wir hinter einer Buhne im Kehrwasser, bis die Gruppe komplett ist. Der Rhein empfängt uns an der Kurvenaußenseite, bedingt durch das Hochwasser, mit ordentlich großen Wellen und Druck. Das fängt ja schon mal spannend an!

 

Mit dem SUP auf dem Hochwasser führenden Rhein

 Bei Hochwasser ist es möglich, dass Teile des Ufers durch Wasser überschwemmt sind und beispielsweise Büsche, Zäune und andere Befestigungen überspült werden. Hier sollte man deutlichen Abstand halten, um sich nicht zu verfangen. Auch bilden sich um Objekte unter Wasser starke Strömungen. Das Tragen einer Schwimmweste sowie einer leicht auslösbaren, an der Hüfte befestigten Leash sind Pflicht!

 

Querströmungen, Kehrwasser und Strudel

Bis jetzt ist der Fluss für alle auf ihren Boards dennoch gut befahrbar. Dann kommt die Autobahnbrücke der A42. Ein mächtiges Gebilde, dessen Brückenpfeiler den Strom teilen. Durch Pfeiler werden Querströmungen erzeugt, die den Fluss des Wassers verändern. Je stärker der Druck des Wassers, umso stärker auch die Querströmung am Hindernis. Wer hier arglos oder unachtsam unterwegs ist, riskiert einen Sturz vom Board. Hier gilt es, möglichst viel Abstand zu den Pfeilern zu halten und die Strömung gut zu beobachten, um angemessen darauf reagieren zu können. Wer sich nicht sicher ist, ob er das fahrtechnisch beherrscht, sollte sich sicherheitshalber hinknien. Die Querströmungen, die hier entstehen, wollen uns vom Board ziehen. Wir bleiben aber ausnahmslos standhaft und trocken!

Bei Brückenpfeilern gilt besondere Vorsicht und Abstand: An jedem Objekt im Wasser entstehen Strömungen durch den Druck. Je größer die Wassermassen und je höher die Fließgeschwindigkeit, umso stärker die Kräfte die in diesem Bereichen auf das Board und die Paddler einwirken.


Nach diesem Stresstest gibt sich der Rhein wieder etwas versöhnlicher. Die Gruppe hat sich auf den Boards und auf den den Wellen eingeschaukelt. Und wir können den Fluss mit seiner spannenden Industriekulisse im Breitbandformat genießen. Nach den ersten Kilometern machen wir vor einer spannenden Kulisse Pause. Hier wird auch nochmal die Ausrüstung diskutiert und wir wechseln die Boards.

Vier Hardboards von Lite Venture

Wie quert man den Rhein richtig mit dem SUP bei viel Schifffahrtsverkehr?

Der Rhein ist in diesem Abschnitt sehr kurvenreich. Die Berufsschifffahrt fährt die Kurven in der Regel ganz aussen in Richtung bergauf. Auf dem SUP bergab unterwegs wählt man die Innenseiten der Kurven um dem auszuweichen und um möglichst wenig Schiffe um sich zu haben, was meistens gut funktioniert. Vor den Kurven ist es also notwendig, die Seiten zu wechseln und den Rhein zu queren.

Nun kommt also die erste von mehreren Querungen der Tour. Zuerst ist es schwer, eine Lücke zwischen den Berufsschifffern zu finden die lang genug ist. Auf dem Rhein ist mächtig was los heute. Bedingt durch die hohe Fließgeschwindigkeit bei Hochwasser sind die talfahrenden Schiffe sehr schnell bei uns angekommen, was unsere Lücke verkürzt. Nach langen Minuten kommt das Kommando zur Querung. Als wir beginnen zu queren, fährt Daniel auf dem schmalsten Board der Truppe bei „choppy water“ aus dem Kehrwasser in den Hauptstrom – und geht prompt schwimmen. Und schon ist die Lücke zum Queren zu klein! Er tut das einzig Richtige, behält die Ruhe, paddelt zurück zum Ufer und wartet auf eine neue Lücke. Kurz danach sind wir wieder komplett.

 

 

Stefan quert auf dem Cruzer 14‘ x 27‘5“ souverän vor einem Dampfer. Er darf laut Vorschrift nicht näher als 50 Meter an den Frachter heran – aber das möchte er auch nicht, denn bei einem Sturz können die Strömungen den Paddler unter das Schiff ziehen ... Wenn es knapp wird, muss man sich zu 100% auf sich und das Board verlassen können.

Wie berechne ich das Zeitfenster wenn ein Dampfer naht?

Man sollte von fünf Minuten und 300 m Rheinlänge ausgehen, da man sich immer mit der Strömung mitbewegt. Durch ständige Beobachtung lernt man die Geschwindigkeiten einzuschätzen. Kritisch wird es, wenn sich verdeckt hinter einem gesichteten Boot noch ein weiteres befindet, das überholt und doppelt so schnell ist. Man muss die Lage permanent beobachten. Wenn der Fahrtenleiter einschätzt dass es nicht reicht, muss die Gruppe seiner Einschätzung folgen.

 

Welche Gefahr geht durch Schiffe aus?

Wenn Schiffe gegen die Strömung flussaufwärts („bergauf“) fahren, ziehen sie sehr viel Wasser durch die Antriebsschraube unter sich durch, was einen Sog erzeugt. Wenn man zu nahe kommt, kann man in diesen Sog geraten und unter das Schiff gezogen werden ... Die Schifffahrt hat Vorfahrt und man darf sich nie darauf verlassen, dass das Schiff reagiert. Als Gefahr wird erst alles ab < 50 m Abstand zum Boot wahrgenommen. Wer sich in diese Zone begibt, riskiert im schlimmsten Fall sein Leben – und in jedem Fall den Ruf aller Freizeitpaddler!

Eine weitere Besonderheit des industriellen Rheins: Im Bereich der Kraftwerke liegen sogenannte Schubverbände vor Anker. Diese Kohletransporter bestehen aus mehreren Einheiten, die geschoben werden und sind 190 bis 270 m lang. Aufgrund ihrer flachen Bauweise werden sie auch liegend vom Wasser unterströmt. Liegend besteht daher große Gefahr, darunter gezogen zu werden und man sollte mindestens 20 Meter Abstand halten. Fahrend erzeugen sie starke Wellen, durch die Sturzgefahr ausgeht, insbesondere dann wenn der Rhein schmaler wird und die Wellen dadurch hohen Druck mitbringen.

 

Gefahren für SUP-Paddler durch Hochwasser und Strudel

Strudel entstehen in Kombination mit Hindernissen oder der Bodenbeschaffenheit des Grundes. Trifft die Strömung auf ein Hindernis entstehen Strudel, die auch einen Sog nach unten bilden. Bemerkbar macht sich das dadurch, dass das Board plötzlich nicht mehr geradeaus läuft, sondern in alle möglichen Richtungen gezogen wird. Hier gilt es, mit entsprechender Fahrtechnik zu kontern oder den Schwerpunkt nach unten zu bringen – sprich: knien. Bei Hochwasser werden Uferzonen und alles was sich darauf befindet überspült. Dadurch befinden sich Büsche, Bäume und Weidezäune unter Wasser. Diese stellen für die Strömung ebenfalls Hindernisse dar und bergen eine besondere Gefahr für den gekenterten Paddler: Man kann sich darin verfangen und durch den Wasserdruck nach unten gezogen werden. Auch deshalb ist es unbedingt notwendig, eine Hüftleash zu tragen, die man besser erreichen und auslösen kann als eine Leash am Bein.
 
Grundsätzlich gilt: Paddler, die sich auf ihrem Board befinden, haben von Strömungen und Strudeln erstmal nichts zu befürchten. Wer vom Board fällt, sollte es schnell wieder besteigen oder sich zumindest daran festhalten können und sich sofort bemerkbar machen, zum Beispiel durch eine Trillerpfeife die an der Schwimmweste befestigt ist. So haben die anderen der Gruppe die Person im Blick und können reagieren.

 Vier Touring Hardboards von Lite Venture

Vier Touring Hardboards von Lite Venture mit verschiedenen Profilen, von links nach rechts: 1). Stabil und gutmütig – Cruzer 12‘6 in der 30er Breite, 2.) Schnell und präzise – BLACK EDITION Carbon 14‘ x 25‘5, 3.) Verspielt und für Touren – X-Ride 12‘6 x 29“ und 4.) Schnell und stabil – Cruzer 14‘ x 27'5 – der persönliche Favorit von Stefan Lander für diese Tour.

 

Anforderungen an Mensch und Board

Ungeübte SUP Paddler mit aufblasbaren „Low Budget“ Boards sollten so eine Tour nicht machen, denn dem Mensch fehlt das Können um souverän zu reagieren und dem Material fehlen Eigenschaften, das schnelle, präzise Steuerung ermöglicht.

Insbesondere beim Queren muss alles zügig gehen und ich brauche ein schnelles Board, dessen Verhalten ich direkt steuern kann. Diese Direktheit und das bessere Gefühl für die Strömung bieten Hardboards, die per se etwas tiefer im Wasser liegen immer besser als aufblasbare Boards. Das schwammige Gefühl eines billigen, aufblasbaren Boards, die in der Regel kurze Wasserlinie und das Bremsen durch Aufbiegen kann man auf dem Rhein nicht gebrauchen.

Wir stellen fest, dass alle Hardboards, mit denen wir an dem Tag unterwegs sind, auf dem Rhein gut funktionieren obwohl sie unterschiedliche Eigenschaften mitbringen. Das „X-Ride“ ist ein verspielteres Board, das in den Wellen Spaß macht und für leichtere Paddler geeignet ist. Das komplett gegensätzliche „Black Edition“ ist 4,27 m lang und mit seiner schmalen Breite von 63 cm ein sportliches Board für Paddler mit Erfahrung:

 

Zwei Boardkonzepte, die beide auf dem Rhein funktionieren aber völlig unterschiedliche Eigenschaften haben: Das XRide (hinten) mit dem leichten Rocker lädt zu verspielterer Fahrweise ein. Das BLACK EDITION schneidet das Wasser und will wie auf Schienen geradeaus.

 

Das Touring Board Cruzer in der Länge 14 x 27‘5 (4,27 m x 68,5 cm) ist das für mich am besten geeignete Tourenboard für den Rhein. Durch den längeren und schmaleren Shape stellt es zwar etwas höhere Anforderungen an das Können des Paddlers, verwöhnt aber auch mit besseren Gleiteigenschaften. Mit einem beherzten Schritt nach hinten kann die Nose über die meisten Wellen gehoben werden, und es geht flott vorwärts. Dieses Board ist mein persönlicher Rheinfavorit!

 

Stefan Lander hat für die Rheintour seinen Favoriten unter den vier Lite Venture Hardboards: Den Cruzer in der Länge 14' x 27‘5“ passt für ihn am besten zu den Bedingungen. Das Board vermittelt Stabilität durch das ausgewogene Volumen und die kantigen Rails. Und es erreicht spielend schnelles Tempo, wenn es benötigt wird.

 

Hardboards mit verschiedenen Shapes

Hardboards bieten ein definierteres Fahrgefühl und ermöglichen präzisere Steuerung. Insbesondere wenn direkte Manöver gefordert sind wie bei beim Surfen oder in der Strömung sind Hardboards vor Aufblasbaren zu bevorzugen. Dabei bringen Maße und Form unterschiedliche Eigenschaften mit, so wie die Boards, die während dieser Tour gepaddelt wurden:

I. Lite Venture XRide
12‘6 “x 29“ (384 cm Länge, 73,6 cm Breite)
Optimiert für Welle, aber auch Tour: Das X Ride vereint dank leichtem Rocker, abgerundeten Kanten und niedrigerem Volumen die Eigenschaften für Welle und Tour. Mit dem Drei-Finnen-Set-Up und dem Kickpad kann es gut an der Küste in der Welle genutzt werden, Dank seiner Länge und Konkave am Unterschiff bringt es gute Spurstabilität und eignet sich auch für längere Touren. Ideale Fahreigenschaften bis 80 kg.

II. Lite Venture Cruzer
12‘6“ x 30“ (384 cm Länge, 76 cm Breite)

Ein Tourer für Flachwasser, der eine hohe Stabilität mitbringt. Die nach hinten kastig zulaufenden Rails bringen eine hohe Erst- und Zweitstabilität mit. Das Board gleitet ruhig und stabil, zeigt sich von seitlichen Wellen weniger beeindruckt als schmalere Bretter. Ideal auch für schwerere Paddler/innen bis 110 kg.

III. Lite Venture Cruzer

14'0 x 27‘5“
(427 cm Länge, 68,5 cm Breite)

Durch die Länge paddelt sich dieses Board wie auf Schienen. Es ist spürbar schmaler, bringt aber ebenso wie der Cruzer in 12‘6x30 eine hohe Stabilität aufgrund des kastigen Hecks. Die Nase pflügt gerade und unbeirrt durchs Wasser. In der Welle ist etwas mehr Fahrtechnik gefragt, um die Nase anzuheben. Dabei unterstützt das rutschfeste Pad am Heck. Nach Einschätzung der Gruppe das für den Rhein am besten geeignete Board.

IV. Lite Venture BLACK Edition
14'0“ x 25‘5“ (427 cm Länge, 64 cm Breite)

Ein Board für Könner: Dieses schnelle Tourenboard aus Vollcarbon ist ein Trainingsgerät und Tagestourer für Fortgeschrittene. Das schmale Board ist bei seitlichen Wellen fordernd und verlangt gute Beinmuskulatur und Übung. Dennoch für dieses schmale Maß sehr stabil.

 

 

Ausklang der Tour

Die weiteren Querungen verlaufen problemlos. Teilweise kommen uns dabei Wellen mit mindestens 150 cm entgegen. Das ist dann schon sehr fordernd. Aber keiner kniet sich hin, und die Wellen werden im Stehen bezwungen. Nach einer letzten, linksrheinischen Pause, am Sandstrand und in der Sonne, genießen wir dann die verbleibenden Kilometer unserer Tour.
Weiter auf der linken Rheinseite geht es von nun an Strom abwärts. Mit genügend Routine können wir jetzt die beeindruckenden Strudel vor uns bewältigen. Nachdem wir die Boards getauscht haben, bekommen wir auch neue Eindrücke von den Fahreigenschaften der unterschiedlichen Boards. Die Berufsschifffahrt kommt uns jetzt teilweise sehr nahe. Gefährlich wird es aber nie. Wir haben die Boards und die Situation jederzeit unter Kontrolle.
Am Ende unserer Tour laufen wir in eine malerische Bucht ein, und fühlen den Boards nochmal so richtig auf den Zahn. Wir surfen in den Wellen der Boote, üben Turns und testen den Speed. Irgendwann ist dann die Kraft zu Ende und wir freuen uns auf das finale Ufer.

 

Die Touren-Planung

  • Gruppe und Streckenwahl: Passt die Gruppe konditionell zusammen? Sind die Leute fahrtechnisch fit genug? Welche Strecke ist realistisch?
  • Tourenleiter festlegen: Die Person mit dem meisten Know-How der Strecke und dem besten Können führt die Gruppe. Bei Gefahr darf es keine Diskussion geben.
  • Ein- und Ausstiegspunkt festlegen und Fahrzeuge organisierenWechselkleidung in den Fahrzeugen am Endpunkt bereitlegen.

  • Wettercheck: Wie hoch ist die Regenwahrscheinlichkeit, welche Temperaturen und welche Windstärken erwarten uns?

  • Bekleidung entsprechend Wetter wählen.


Das Equipment:

  • Sonnenschutz, Sonnencreme und entsprechende Kopfbedeckung

  • empfehlenswert: langärmliges Shirt mit hohem Sonnenschutzfaktor

  • Verpflegung: Getränke, Brotzeit

  • Erste Hilfe Set

  • Ein SUP Tag (ein Anhänger der am Board befestigt ist) ist bindend. Darauf muss der Name des Paddlers, die Adresse und eine Telefonnummer stehen, für den Fall, dass das Board ohne Paddler aufgefunden wird um die Rettungskette einzuleiten.

  • Hüftleash mit Quickrelease zum Lösen, wenn die Leash am Knöchel durch den hohen Wasserdruck nicht mehr erreichbar ist.

 

Stefan Lander, der Autor:

Ich bin wassersportsüchtig und paddele so ziemlich alles: SUP, Kajak, auch dem Foil und anderen Sportarten fühle ich mich verbunden. Ich betreibe eine SUP-Station mit Test und Beratung am Elfrather See bei Krefeld. Ich bin SUP-Instruktor auf dem Weg zur C-Lizenz (Stand Mai 2023). Testtermine, Touren und Kurse: www.supkultur.de/termine


Fotos: © Stefan Vohl